Projektzeitraum: Mai 2014
Programme:
– Nvidia Mental Ray
– Nvidia Iray
– Otoy Octane
– Chaos Group Vray
– Realität

Schon im März diesen Jahres hatten wir einen CGI-Workshop, aber erst jetzt komme ich dazu einen kurzen Post dazu zu schreiben.
Was uns interessiert, ist die Tatsache, wie nah die Renderer Mental Ray, Iray, Vray und Octane an die Realität herankommen. Es ist also der Kampf der einzelnen Rendersysteme gegen die Realität!

Workshop

Um die Sache wirklich vergleichbarer zu machen, haben wir nur einfache Szenen erstellt, zwei Chromkugeln, ein Glas auf einem Tablett und auf einem weißen Würfel. Diese Objekte standen in einer weißen Hohlkehle. Für die Ausleuchtung haben wir Strahler und Softboxen verwendet.
Im ersten Schritt haben wir die Schattenberechnung der einzelnen Renderer angeschaut. Danach folgte das Colorbleeding (Farbweitergabe bei Reflexionen). Im dritten Schritt haben wir uns glatte und verschwommene Reflexionen vorgenommen. Als letztes wurde geprüft wie gut die Renderer Caustics abbilden.

Das Ergebnis?

Iray und Octan schneiden hier ziemlich gut ab, da die Renderer mit reinem Raytracing funktionieren.
Mental Ray und Vray kommen mit ihren Algorithmen (Final Gather, Photonenmap, Lightmap…) ziemlich nah an die Realität heran. Sie sind oft auch schneller, da die mathematische Näherung häufig einfacher zu rechnen ist. Reine Raytracingrenderer haben ein hohes Rauschverhalten. Um dieses zu drücken, müssen viele Iterationen gerechnet werden, was auch länger dauern kann als bei Mental- und V-Ray.

Wir möchten uns bei Photostudio Huber (Karlsdorf) für die tatkräftige Unterstützung bedanken.

 

 

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