HMI 2017 Abfahrt

Ob in der Filmproduktion, in der Visualisierung oder in der Virtual Reality, hier ist Maßarbeit gefragt! Da dies für uns also kein Fremdwort ist, sollte die Beladung des Transporters kein Problem darstellen. Mit großem Einsatz wurden die Standmöbel und die Standtechnik nach Maß verladen und von Kronau nach Hannover transportiert.

Nach einer knapp vierstündigen Fahrt richteten wir unseren Stand C83 in Halle 17 so ein, dass sich in den kommenden Tagen unsere Fachbesucher wohlfühlen und die Messe starten konnte(n).

 

Bei 6.500 Mitausstellern haben wir uns natürlich nicht die Gelegenheit entgehen lassen um uns selbst einen Eindruck von den zahlreichen Ständen der international vertretenen Unternehmen zu verschaffen.

Da neben Film und CGI die virtuelle Realität zu unserem Arbeitsalltag gehört, interessierte uns besonders die Wirkung sowie technische Umsetzung der Augmented Realtiy. Im Unterschied zur Virtual Reality, bei der man komplett in eine virtuell erschaffene Realität abtaucht, versteht man unter Augmented Reality lediglich die computergestützte Erweiterung der Realitätswahrnehmung.

Zu testen war unter anderem die Hololens von Microsoft, sowie verschiedene Systeme von Daqri. Unser 3D-Artist, Steve Bauer, probierte die Systeme auf mehreren Ständen aus und kam zu folgendem Fazit:

„Die Systeme besitzen ein gutes Trackingsystem und dargestellte Objekte liegen ruhig in ihrer Umgebung. Die Systeme haben allerdings auch gemein, dass diese noch eine gewisse Zeit reifen müssen. Das Sichtfeld ist eher klein gehalten und ein sehr nahes Herangehen an Objekte ist auch nicht möglich, da diese bei zu naher Betrachtung weggeclipt werden. Vor allem besteht nach wie vor das Problem, dass vor hellem Hintergrund die AR-Objekte in der Brille schlecht zu erkennen sind und somit der Kontrast nicht ausreicht.“

Die Hannover Messe bot neben zahlreichen automatisierten und technischen Industrielösungen aber auch ein reichliches Kontrastprogramm sowie verschiedene Prominenz. 3D-Artist Manuela Salvermoser nahm zudem in einem Aufklärungspanzer der Bundeswehr Platz und lies sich die vollvernetzte Technik erläutern.

Fast täglich gab es abends Veranstaltungen zu denen man geladen war. Auf einer seitens der Hannover Messe ausgerichteten Veranstaltung gab es eine traditionelle japanische Tanzeinlage – dem Awa Odori. An einem weiteren Abend lud das Pump Plaza zu einer Party mit Liveband, Bar und Buffet.

 

Unser Fazit:

Die Hannover Messe lohnt sich nicht nur für Maschinenbauer, sondern für jedermann. Denn, sie gewährt einen Blick in die Zukunft und bietet ein buntes Rahmenprogramm.

 

 

 

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