Crystallcube via Corona Standalone-Renderer

Aufgrund der stetigen technischen Weiterentwicklung testeten wir in den letzten Tagen den Standalone-Renderer von Corona. Ziel war es, eventuelle Vor- oder Nachteile im Vergleich zur bisherigen Renderpipeline herauszufinden. Dabei entstand das interessant beleuchtete Bild „Crystallcube“, welches oben zu sehen ist.

 

Vorteile:

Der Standalone-Renderer besitzt einige Vorteile gegenüber dem normal integrierten Renderer in 3ds Max. Einerseits spart er pro Renderjob über 1 GB Arbeitsspeicher, da 3ds Max nicht mehr im Hintergrund mitgeladen werden muss. Andererseits kann der Kommunikationstraffic der gesamten Renderfarm reduziert werden. Dies kommt daher, da die Geometrie und Texturdaten für jeden einzelnen Renderjob nur einmal vor dem Rendervorgang auf jedem einzelnen Rechner abgelegt werden. Danach kann der Standalone-Renderer blitzschnell auf die Daten zugreifen und den Rendervorgang starten. Dies spart Zeit.

Nachteile:

Der Standalone-Renderer besitzt aber auch Nachteile. Nachdem man eine Szene final für die Renderfarm vorbereitet hat, muss eine scn-Datei inklusive allen Texturen und Geometriedaten erstellt werden. Dies dauert je nach Größe der Max-Datei einige Minuten. Dieser Vorgang muss, sobald an der Max-Datei etwas verändert wird, jedes Mal wiederholt werden. Außerdem unterstützt der Standalone-Renderer nicht alle 3ds Max Shader Nodes, sodass man Shader vereinfachen muss. Darüber hinaus bereitet auch die Stabilität noch einige Sorgen.

 

Fazit:

Für die Produktion ist der Corona Standalone-Renderer derzeit noch nicht geeignet. Da er jedoch stetig weiterentwickelt wird, werden wir dieses spannende Projekt weiter verfolgen.

 

Steve Bauer

 

 

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